Zwangsarbeit: Ankunft im Lager

Shownotes

Viele Zwangsarbeiter*innen kamen nach tage- oder wochenlangen Zugfahrten in München am Hauptbahnhof an. Von dort wurden sie auf die Lager im Stadtgebiet verteilt. Zeitzeug*innen berichten von ihrer Angst und Ungewissheit über das, was sie erwartet. Iwan Hont kommt 1943 in das Zwangsarbeitslager in Neuaubing.

Im „Deutschen Reich“ herrschte Arbeitskräftemangel und es wurden von 1939 bis 1945 mehr als 13 Millionen Menschen zur Arbeit im „Deutschen Reich“ gezwungen – sogenannte Zwangsarbeiter*innen. Das ehemalige Zwangsarbeitslager in München-Neuaubing ist ein bedeutendes Zeugnis der massenhaften Ausbeutung durch Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Schüler*innen des Münchner Karlsgymnasiums haben mit zeitgenössischen Dokumenten gearbeitet, Historiker befragt, Zeitzeug*inneninterviews ehemaliger Zwangsarbeiter*innen ausgewertet und Gespräche mit den derzeitigen Nutzer*innen des Geländes geführt. Sie geben Einblicke in das System Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und bringen die Geschichte des Ortes zu Gehör.

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